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Diedenhofen und Hundhausen kritisieren Probleme bei Glasfaserausbau

23. Mai 2024

Bildbeschreibung: martin-diedenhofen-meine-heimat

Kirchen. Probleme rund um den Glasfaserausbau sorgen in Kirchen und darüber hinaus für Gesprächsstoff: Im Mittelpunkt steht die sogenannte Überbauproblematik. Dabei kündigen mehrere Telekommunikationsunternehmen parallel den Netzausbau an und sorgen so unter anderem für Verzögerung beim Ausbau oder für unnötige Baumaßnahmen. Bürgermeister Andreas Hundhausen steht hierzu im engen Austausch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Martin Diedenhofen (SPD).

Hundhausen stellt in diesem Zusammenhang klar: „Die Kommunen sind hier nicht Auftraggeber und das derzeit in der Verbandsgemeinde Kirchen tätige Unternehmen handelt eigenwirtschaftlich. Wir haben deswegen nur begrenzt Einfluss auf die Baumaßnahmen.“ Gerade in der Verbandsgemeinde Kirchen habe man seitens der Wirtschaftsförderung die Gespräche mit den einzelnen Markteilnehmern gesucht, um einen Überbau zu verhindern. Man sei in guten Gesprächen, heißt es von dort.

Um der Überbauproblematik gezielt zu begegnen hat die Bundesregierung bereits vor einiger Zeit beschlossen, Fälle geordnet zu erfassen. Dafür nimmt eine Stelle der Bundesnetzagentur die Fälle auf. Auf Basis der Auswertungen der Agentur werden dann Maßnahmen geprüft. Diedenhofen: “Der Überbau durch Telekommunikationsunternehmen ist unsinnig. Es ist gut, dass diese Praxis jetzt gezielt erfasst wird.” In Berlin will sich Diedenhofen dafür einsetzen, dass der Überbau durch sinnvolle Maßnahmen verhindert wird: “Als Bundestagsabgeordneter werde ich die Fälle aus der Verbandsgemeinde Kirchen bei den zuständigen Kolleginnen und Kollegen mit Nachdruck vorbringen. Generell gilt: Den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur wollen wir mit neuen Anreizen stärken.“